Burkhard-von-Seckendorff-Heim sagt Danke

In der ersten Märzhälfte stieg die Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland, speziell in Bayern, massiv an. Deswegen galt es, besonders die Risikogruppen zu schützen. Eine schnelle Schließung des Burkhard-von-Seckendorff-Heimes war die Folge. Besonders während der Zeit der Schließung erfuhren Bewohner und Mitarbeiter eine Welle der Hilfsbereitschaft. Dafür sind alle Betroffenen unendlich dankbar.

Zu der Zeit war Schutzausrüstung mehr als knapp. Deswegen war Handeln angesagt: Mitarbeiterinnen des BvS-Heims nähten selber Schutzmasken, spontan entschlossen sich die Mitarbeiterinnen der Kinder- und Familienzentrums Wilhelm Löhe eine Aktion zum Nähen von Alltagsmasken ins Leben zu rufen und Kaffee Piesche stellte ebenfalls selbst genähte Masken zur Verfügung. So konnte konnte das Burkhard-von-Seckendorff-Heim in kürzester Zeit mit Masken versorgt werden.

Vom Evangelischen Krankenverein halfen kurzerhand drei Mitarbeiterinnen im BvS aus. Sie konnten in der extrem schwierigen Zeit die Personalnot lindern. Für die privaten Einkäufe der Bewohner sorgten Mitarbeiter der Stadt Gunzenhausen aus der Tourist-Information. Eine Bücherei-Mitarbeiterin unterstützte die Verwaltung aufgrund der erweiterten Pfortenzeiten.

Schnell wurde von der IuK-Abteilung des Rathauses die Möglichkeit für die Bewohner geschaffen, mit Angehörigen zu skypen, dass es wenigstens auf diese Weise möglich war, sich zu sehen. Technische Begleitung erfuhren die Senioren beim skypen durch die Therapie.

Viele Privatpersonen und Firmen wie z.B. EDEKA Höfler und Action-Markt brachten Süßigkeiten und sonstige Naturalien für Bewohner und Personal vorbei, um ihre Verbundenheit zu zeigen und den Mitarbeitern ihre Wertschätzung entgegen zu bringen. Die Liste der kleinen und großen Hilfen ließe sich noch fortsetzen.

„Ganz besonders gilt es aber dem Pflegepersonal, der Hauswirtschaft, der Therapieabteilung, der Pflegedienstleitung und den verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu danken“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, „die unter größter Anspannung umsichtig und weitsichtig geplant und gehandelt haben. Nur so war es möglich, dass bisher keine Corona-Infektionen beim Personal und bei den Bewohnern aufgetreten sind.“

 

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