Besuche im Burkhard-von-Seckendorff-Heim

BVSH - Besuche © Ingeborg Herrmann

Die bayerische Staatsregierung hat ab 9. Mai schrittweise die Besuchsregelungen in Altenheimen gelockert. Nach den Wochen der Schließung haben natürlich alle Bewohner, Angehörige, Freunde, Nachbarn und Bekannte sehnlichst darauf gewartet, Ihre Lieben wieder sehen zu können.

Allerdings gibt der eingetretene Besucheransturm Anlass zur Sorge. Die Anzahl der das Burkhard-von-Seckendorff-Heim aufsuchenden Personen übersteigt nach Inkrafttreten der Lockerungen die Besucherfrequenz vor der Pandemie erheblich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mitunter Mühe, auf die Einhaltung der Hygieneschutzvorschriften zu pochen.

Die Corona-Lage ist jedoch nach wie vor sehr gefährlich. Besonders für die Hochrisikogruppe der Senioren ist deswegen in besonderem Maße Sorge zu tragen. Bisher gab es im Burkhard-von-Seckendorff-Heim weder bei den Bewohnern noch bei den Bediensteten Infektionen mit Covid 19.

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz appelliert daher mit Nachdruck an alle Besucherinnen und Besucher, Augenmaß und Vernunft walten zu lassen und das Erreichte nicht aufs Spiel zu setzen. Es gilt, vornehmlich die Bewohnerinnen und Bewohner, wie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Gerade wenn man die Pflege- und Hauswirtschaftskräfte wie auch die Mitarbeiterinnen der Verwaltung zu Recht für Ihr Engagement lobt, sollte auch auf diese Rücksicht genommen werden. Sie sind es, die seit Monaten überdurchschnittlichen Einsatz zeigen.

Dass die Lage im Heim weiter stabil bleibt, werden Besucher um strenge Einhaltung folgender Regeln gebeten:

  • Vor dem Besuch telefonische Anmeldung bis spätestens um 11 Uhr am Besuchstag unter
    09831/508-770, damit logistisch alles Notwendige geregelt werden kann und
    dies nicht zu einer Verringerung der einstündigen Besuchszeit führt.
  • Besuche dauern maximal eine Stunde zwischen 13 und 17 Uhr
  • Besuche finden in der Regel im Freien statt (Entenbrunnen)
  • Besuche sind jeden zweiten Tag möglich
  • Besucher bringen ihren eigenen Mundschutz mit
  • Besucher desinfizieren beim Betreten des Hauses ihre Hände
  • Besucher und Bewohner verzichten auf Umarmungen
  • Besucher und Bewohner halten den Mindestabstand von 1,5 m stets ein

Die Mitarbeiterinnen der Therapie betreuen die Besuche. Bei Unklarheiten über die Regelungen im Burkhard-von-Seckendorff-Heim dürfen sich die Besucher jederzeit gerne an die Mitarbeiterinnen wenden.

Wenn Bewohner zu Spaziergängen abgeholt werden, übernimmt die abholende Person die Verantwortung für die Einhaltung der gültigen Hygienerichtlinien. Die Pflegedienstleitung weist darauf hin, dass Spaziergänge mit nur einer Kontaktperson angedacht sind. Sollte während des Spaziergangs Kontakt zu weiteren Personen zustande kommen, sind diese mit Namen und Telefonnummern im Haus zu melden, damit im Falle einer Infektion die Infektionskette nachverfolgt werden kann.

Bei allen genannten Maßnahmen geht es nicht nur um den Schutz der einzelnen Person, sondern um die Gesamtheit der Bewohner auf den Stationen und im gesamten Haus. Die momentane Lage sollte nicht dazu führen, die Corona-Pandemie auf die leichte Schulter zu nehmen.

Sollte der Appel des Bürgermeisters kein Gehör finden, könnte dies zumindest zu einer teilweisen Rücknahme der Lockerungen führen. Dies können weder Besucher noch Bewohner wollen.

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